Für manche beginnt eine Geschichte dort, wo man geboren wird. Für andere beginnt sie viel früher – in einem Land, das man selbst nie verlassen hat, in den Erinnerungen der Eltern, in Erzählungen, Bildern und Dingen, die über Generationen weitergetragen werden.
Mit «ECHO» legt Medaur Sadrija sein erstes Poesiebuch vor. Eine Sammlung über Herkunft und Entwurzelung, über die Migration...
Für manche beginnt eine Geschichte dort, wo man geboren wird. Für andere beginnt sie viel früher – in einem Land, das man selbst nie verlassen hat, in den Erinnerungen der Eltern, in Erzählungen, Bildern und Dingen, die über Generationen weitergetragen werden.
Mit «ECHO» legt Medaur Sadrija sein erstes Poesiebuch vor. Eine Sammlung über Herkunft und Entwurzelung, über die Migration seiner Eltern und über das Leben, das zwischen einer vergangenen Heimat und einer neuen Gegenwart entsteht.
Seine Gedichte bewegen sich durch die Räume der Erinnerung: zu Orten, die geblieben sind, obwohl man sie verlassen hat; zu Momenten, die längst vergangen scheinen und dennoch nachhallen. Sie erzählen von schmerzhaften Erinnerungen und von der Sehnsucht, die mit ihnen verbunden ist – aber ebenso von Wärme, Schönheit und jenen kleinen Augenblicken, die sich trotz allem bewahren lassen.
«Für mich wurden meine Eltern erwachsen geboren.
Sie gaben mir ein Zuhause, während ihnen ihres fehlte.»
Aus diesem Gedanken entsteht ein poetischer Dialog zwischen den Generationen. Ein Nachdenken darüber, was Eltern ihren Kindern mitgeben, was sie zurücklassen mussten und was von einer Heimat bleibt, wenn sie nur noch in Erinnerungen weiterlebt.
An der Vernissage im Zürcher Labor5 tauchen die Gäste gemeinsam mit Medaur Sadrija in die Welt von «ECHO» ein – in eine Lesung über Herkunft, Familie, Erinnerung und das Leben dazwischen.
Unsere Geschichten bleiben.